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Die Möhre Daucus carota
ist ein Gemüse, welches sich geschichtlich bis zu 2000 Jahre vor unserer Zeit zurückverfolgen lässt. Möhren zählen zu den weitverbreitendsten Gemüsearten der Welt. Ihre Herkunft siedelt man im Mittelmeerraum an. Unsere Kulturmöhre - so schätzt man - ist eine Kreuzung aus verschiedenen Wildformen, eine davon ist die “Riesenmöhre” (botanisch: Daucus carota ssp. maximus). Die Wurzel hat einen zweijährigen Zyklus und gehört zu den Doldenblütlern (Umbelliferen).
Möhren, oft auch Karotten, Wurzeln oder Mohrrüben genannt, enthalten das für uns Menschen lebenswichtige ProVitamin Carotin. Dieses sitzt vorwiegend in der Rinde, im so genannten Fruchtfleisch der Wurzel. Hier findet sich - neben dem Zuckeranteil - der größte Teil der wichtigen Wirk- und Nährstoffe.
Je kräftiger der für die Möhre typische orangene Farbton, desto höher ist der Pflanzenfarbstoff Carotin. Alpha- und Betacarotin sind Vorstufen (Provitamine) des für uns lebenswichtigen, fettlöslichen Vitamins A (Retinol). Möhren bieten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen einen Schutz vor Arteriosklerose und Krebs aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung im Stoffwechsel. Als Fänger freier Radikale und mit Betacarotin als so genannter sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, Vitamin C, E, B1, B2 sowie dem Spurenelement Selen, kommt viel Lebenswichtiges, Gesundes und sonnig Farbiges auf den Teller. Daneben schützen Möhren vor UV-Belastung.
In Möhren sind neben Kohlenhydraten (Zucker, Stärke) Eiweiß, Lecithin und Glutamin auch eine Menge Eisen, Kalium und Calcium enthalten.
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