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Cassia allerdings gilt seit 5000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin als wichtiges Heilmittel. Verzehrt werden sollte diese Zimtsorte entsprechend des hohen Cumaringehaltes allerdings nur in ganz kleinen Mengen. Wer den Cassia komplett meiden will, sollte sich Ceylonzimt besorgen und selber backen.
Ceylonzimt senkt den Blutzuckerspiegel und enthält neben Ascorbinsäure (Vitamin C) 5-10 % Eugenol (Hauptgeschmacksstoff vom Nelkenöl), Terpene, Zimtalkohol, Zimtsäure und 4% ätherisches Öl, dessen Hauptgeschmacksstoff Zimtaldehyd darstellt.
Zimt findet seit Jahrtausenden in der orientalischen Küche Verwendung in vielen pikanten Gerichten. Ob seiner positiven, gesunden Eigenschaften erfreut sich dieses unverwechselbare Gewürz auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Zimt ist also bei weitem nicht nur ein Weihnachtsgewürz.
Zimt wird mit seinen erwärmenden Eigenschaften in der ayurvedischen Küche sehr geschätzt. Er stärkt die Verdauung, hebt mit seinem exotischen Reiz den Serotoninspiegel an, wirkt krampflösend, mildert Wechseljahresbeschwerden, hat antibakterielle Eigenschaften, wirkt schleimlösend und auswurffördernd, schmerzstillend etc. etc. Zimt hat eine enorme Wirkspannweite.
Geschickt als sparsames Gewürz eingesetzt, verfeinert Zimt viele verschiedene Gerichte.
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